die beste Zeit

das Kulturmagazin im Bergischen Land

Die vierte Ausgabe der „besten Zeit“, Oktober – Dezember 2017, liegt in unseren Verkaufsstellen für Sie bereit. Erfreuen Sie sich an Geschichten, Reportagen, Kritiken und Kulturtipps aus dem Bergischen Land und darüber hinaus.

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser, kennen Sie „Der Tag, an dem die Beatles (beinahe) nach Marburg kamen“? Eine Doku aus dem Jahre 2006, so gut & vergnüglich wie der Titel. Wie komme ich darauf? Die Beste Zeit widmet sich doch dem Bergischen!

Nun, auch der 100. Todestag von Thelonious Monk ist kaum mit dieser Region in Einklang zu bringen, und das Foto auf Seite 52 belegt: Der Revolutionär des Jazz kam 1964 gleichfalls nur „beinahe“ nach Wuppertal.

Auch mit diesem Foto wird ein Beitrag illustriert, der zum Besten gehört, was ich im Umkreis dieses Jubiläums gelesen habe. Der Saxophonist Schmidtke schreibt über Monk, er schreibt indirekt auch über sich, über ein Monk-Projekt, das er in Berlin, hoffentlich auch bald „im Tal“, aufführen wird. Wolfgang Schmidtke, das ist für mich Kultur in Wuppertal. Zu einem anderen Stück im Heft trägt er ebenfalls bei, zu einem Porträt von Hans Reichel, einem zentralen Vertreter der „sounds like whoopataal“, anlässlich seines 6. Todestages.

Und wenn man mich fragte: „Was fällt dir ein zu Kultur in Wuppertal?“ – ich würde all die Personen und Institutionen nennen, die in diesem Heft versammelt sind. (Es sind, wie sagt man heute?, die assets der Kultur dieser Stadt.) Das Von der Heydt-Museum mit einer Manet-Ausstellung (ich müsste schon deshalb hin, um die beiden Vokale kunsthistorisch besser auseinanderzuhalten: MAnet kommt vor MOnet); der Skulpturenpark von Tony Cragg wird 10; das Tanztheater Pina Bausch geht in die 44. Spielzeit; der Kölner Hochmut muss lernen: es gibt auch anderen Tanz im Tal („Tanzrauschen“, ab Seite 32); da ich gerade bei Alliterationen bin: auch Tuche im Tal sind ein Thema Wuppertaler Kultur (Halstenbach Fine Clothes ab Seite 42); jetzt brauche ich noch ein T, hier kommt es: die Gesellschaft zu Ehren des Schriftstellers Armin T. Wegner wird 15 (ab Seite 66).

Habe ich etwas/jemanden vergessen? Ja, vieles. Sie müssen schon selbst blättern & lesen. Erst dann können Sie sagen: Ich habe Beste Zeit verbracht. Mit Heft 4 des gleichnamigen Magazins.

Michael Rüsenberg

Das Magazin erscheint quartalsweise. Wenn Sie das Magazin abonnieren wollen oder ein Abonnement (4 Ausgaben inkl. Versand innerhalb Deutschlands: 29 Euro) verschenken wollen, nehmen Sie Kontakt zu uns auf: info@schwebetal-verlag.de

Unsere Ausgaben können Sie hier als blätterbare Version an Ihrem Bildschirm ansehen.
Juli – September 2017 hier

April – Juni 2017 hier

September-Dezember 2016  hier
und unsere erste Ausgabe, Mai-August 2016 hier

Verkaufsstellen in Wuppertal, Remscheid, Solingen, Sprockhövel und Leverkusen:

Elberfeld Begegnungsstätte Alte Synagoge, Bloom Event, Buchhandlung Thalia, Buchhandlung v. MackensenBürobedarf Illert, Glücksbuchladen, Katis am Wall, Kunstgalerie Hashemi/Rathausgalerie, Milia‘s CoffeeTicket-Zentrale, Utopiastadt/Mirker Bahnhof, Von der Heydt-Museum/Museumsshop Barmen Bücherladen Jutta Lücke, Café & Buchhandlung im Barmer Bahnhof, DruckStock/Unterbarmen, Immanuelskirche, Köndgens Wupperliebe, Musikhaus Landsiedel-Becker, Skulpturenpark Waldfrieden Cronenberg Buchhandlung Nettesheim Ronsdorf Ronsdorfer Bücherstube Vohwinkel Buchhandlung Jürgensen, Friseursalon Capilli Remscheid Buchhandlung Thalia Solingen Kunstmuseum Solingen/ Museumsshop Sprockhövel Galerie Nasenberg Leverkusen Schloß Morsbroich

Zur Geschichte

Der Wuppertaler Galerist und Kulturschaffende H. P. Nacke, der das Magazin 2009 ins Leben gerufen und über viele Jahre hinweg mit viel Fleiß und Herzblut publiziert hat, gab im Sommer 2015 aus Altersgründen seine Druckerei auf. Mit dem Wegfall ihrer technischen Voraussetzungen war vorerst das Ende der Zeitschrift besiegelt. Im September 2015 erschien nach insgesamt 34 Heften die letzte Ausgabe der beliebten Kulturzeitschrift mit einem Themenheft zu Oskar Schlemmer. Zurück blieben eine treue Leserschaft und eine ganze Reihe von Autoren und Fotografen, die sich nicht ohne Weiteres mit der Einstellung der „besten Zeit“ abfinden wollten. So drang der Ruf zu uns, dem Schwebetal-Verlag, dieses Erbe anzutreten und die Zeitschrift weiterzuführen.

Der Verlag wurde im Jahr 2015 gegründet, von Menschen, die alle bereits über viele Jahre in unterschiedlichen Bereichen der Medienwirtschaft Erfahrungen gesammelt hatten und sich nun mit überwiegend lokalen Projekten für die Stadt und die Region einsetzen. Ein Team von Kultur-Enthusiasten, die schon lange den Wunsch hegten, an einem Zeitungsprojekt dieser Art mitzuwirken. So fiel der Ruf auf fruchtbaren Boden und mit dem Segen von H. P. Nacke im Gepäck war schnell klar: Wir machen das! Dass wir das auch schaffen, dazu braucht es Hilfe von vielen Seiten – nicht zuletzt von Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, die wir für den Neustart der „besten Zeit“ begeistern möchten. Nur zusammen mit Ihnen wird es uns gelingen, „die beste Zeit“ in eine neue Zeit zu überführen.

Doch bevor das erste Heft in seiner neuen Form erscheinen konnte, waren wir zuallererst auf Inhalte angewiesen, die uns Redakteure und Fotografen zur Verfügung stellten. Es bereitet uns viel Freude und erfüllt uns mit Dankbarkeit, sowohl mit all denen zusammenzuarbeiten, die  bereits unter der Ägide von H. P. Nacke die Zeitschrift belebt haben, als auch mit einer Reihe von neuen Redakteuren und Beitragenden zu kooperieren. Die Kulturlandschaft im Bergischen Land ist sehr fruchtbar und so war es nicht allzu schwer, die passenden Themen für die erste Ausgabe zu finden. Etwa die wunderbare Tony Cragg-Retrospektive im Von der Heydt-Museum, die auch das Titelbild ziert; oder die Ausstellung „Plasters“ von einem der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts im Skulpturenpark Waldfrieden / Wuppertal, dem englischen Bildhauer und Zeichner Henry Moore. Wir danken Tony Cragg, der uns einen Text dazu zur Verfügung gestellt hat. Erwähnt sei auch der Beitrag über die fantastische Ausstellung zu Pina Bausch in der Bundeskunsthalle Bonn, die vor allem jene besuchen sollten, die schon immer einmal im Ensemble des Tanztheaters mittanzen wollten und hier, unter Anleitung von Tänzerinnen und Tänzern der Truppe, dazu die Gelegenheit haben. Oder das Geburtstagsständchen für Peter Brötzmann zu seinem 75., mit Fotografien von seinem letzten Konzert in Wuppertal, im Café ADA.

Die Herausforderung bei der Zusammenstellung der Zeitschrift war es denn auch nicht, genügend Themen für die Mai-Ausgabe zusammenzustellen, sondern bestand in der Auswahl dessen, welche Beiträge wir nicht mehr berücksichtigen konnten. Es war dabei auch weniger die Frage der Qualität eines Artikels als vielmehr die Anzahl der zur Verfügung stehenden Seiten ausschlaggebend. Aber es kommen ja, wenn Sie, verehrte Leserin und Leser es wünschen, noch ganz viele Ausgaben der „besten Zeit“ in den Handel. Vier Ausgaben pro Jahr sind geplant. Sie können sicher sein: Wir tun unser Bestes, um das Erbe H. P. Nackes, „die beste Zeit“, auch in Zukunft weiterzuführen. 

Wir wünschen Ihnen beim Lesen viel Vergnügen und hoffen, Ihnen zahlreiche Anregungen für den Besuch von Ausstellungen und Bühnen im Bergischen Land und darüber hinaus geben zu können. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören, und hoffen, weiterhin auf Ihr Interesse zählen zu können!

Willi Barczat, Rita Küster, Helmut Steidler und Juliane Steinbach.

Schwebetal Verlag Wuppertal
Friedrich-Engels-Allee 191a
42285 Wuppertal

info@schwebetal-verlag.de

+49 (202) 313431

Redaktioneller Einstieg