„die beste Zeit“, Ausgabe Januar-März 2022, gibt es jetzt in unseren Verkaufsstellen. 

Erfreuen Sie sich an Geschichten, Reportagen, Kritiken und Kulturtipps aus dem Bergischen Land und darüber hinaus.

Verbringen Sie beste Zeit mit unserem Magazin.

Abonnieren oder verschenken Sie „die beste Zeit“ für nur 29 Euro für vier Ausgaben im Jahr, inkl. Versandkosten. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf oder laden Sie direkt das Vertragsformular hier.

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September-Dezember 2016
und unsere erste Ausgabe, Mai-August 2016

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn Sie dieses Heft in den Händen halten, liegt das zweite Pandemiejahr hinter uns. Als wir vor einem Jahr an dieser Stelle hoffnungsvoll vorausblickten, haben wir uns nicht vorstellen können, dass wir heute immer noch nicht zu einer „Normalität“ im Kultur- und im sonstigen Leben zurückkehren können – und es ungewiss bleibt, wann und ob es überhaupt wieder die Normalität alter, liebgewonnener Gewohnheiten und ehemals unhinterfragter Erwartungen geben wird. Von denjenigen, deren Beruf das Kulturschaffen ist, leiden viele weiter unter den Einschränkungen bis hin zur Bedrohung der wirtschaftlichen Existenz – wie viele Menschen in anderen Lebensbereichen auch. Dabei sind „die Kulturschaffenden“ alles andere als eine homogene Gruppe: Der Riss, der sich unter dem Druck dieser weltweiten Krise in der Gesellschaft aufgetan hat, verläuft längst auch innerhalb der Gruppen der Kulturschaffenden und der Kulturkonsumenten. Wo früher das gemeinsame Erleben Verbundenheit schuf, bleibt jetzt oft ein Unbehagen, wenn der Sitznachbar zu nahe rückt. Ensembles müssen entscheiden, wie sie mit einem Mitglied umgehen, das sich nicht impfen lässt. Sollte nicht gerade die Kunst immer ein Hort der Freiheit sein und Freiheit verteidigen? Und steht der Bereich des Kulturschaffens nicht gerade dadurch zugleich immer schon in der gesellschaftlichen Verantwortung? Was im Falle der Pandemie aber bedeutet, temporär auf individuelle Freiheiten zu verzichten … Wo liegt das rechte Maß? Wer steht auf welcher Seite, wer ist noch in welchem Maße gesprächsbereit? Wie werden sich diese Verwerfungen und Zerwürfnisse auswirken? Kann die Kultur dazu beitragen, Wunden und Risse zu heilen und Gemeinschaft mit kreativen Mitteln zu restituieren? Die schöpferische Kraft und Vielfalt des Kulturlebens in unserer Region, wovon auch diese neue Ausgabe von die beste Zeit wieder erzählt, stimmt uns in dieser Beziehung hoffnungsvoll.

Auch 2022 möchten wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, mit vier Ausgaben unseres Magazins wieder Türen zu dieser Vielfalt öffnen, Sie einladen zum Mit- und Nacherleben herausragender Ereignisse und zum Kennenlernen interessanter Menschen, und wir möchten den Kulturschaffenden der Region weiterhin ein Forum bieten, auf dem sie mit ihren Aktivitäten sichtbar werden. Dafür bitten wir herzlich um Ihre Mithilfe: Abonnieren Sie die beste Zeit, verschenken Sie sie bei der nächsten Gelegenheit, erzählen Sie davon im Freundeskreis, nutzen Sie die Möglichkeit, Ihr Geschäft oder Unternehmen mit einer Anzeige einem kulturbegeisterten Publikum bekannt zu machen! Damit wir Sie auch im nächsten Jahr an dieser Stelle hoffnungsvoll und tatenlustig begrüßen und unsere Leidenschaft für die Kultur weiterhin mit Ihnen teilen können.

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern ein gutes neues Jahr 2022!

Das Redaktionsteam
Anne-Kathrin Reif, Willi Barczat und Rita Küster

Verkaufsstellen in Wuppertal, Remscheid und Solingen:

Elberfeld Bloom EventBuchhandlung v. MackensenGlücksbuchladen, Looping-Mode, Von der Heydt-Museum/Museumsshop Barmen Bücherladen Jutta Lücke, Café & Buchhandlung im Barmer BahnhofMusikhaus Landsiedel-Becker, Skulpturenpark WaldfriedenCronenberg Buchhandlung Nettesheim Ronsdorf Ronsdorfer Bücherstube Vohwinkel Buchhandlung Jürgensen, Friseursalon Capilli Remscheid Galerie Wroblowski Solingen Kunstmuseum Solingen/Museumsshop

Zur Geschichte

Der Wuppertaler Galerist und Kulturschaffende H. P. Nacke, der das Magazin 2009 ins Leben gerufen und über viele Jahre hinweg gemeinsam mit dem Kulturjournalisten Frank Becker (Herausgeber der Musenblätter) mit viel Fleiß und Herzblut publiziert hat, gab im Sommer 2015 aus Altersgründen seine Druckerei auf. Mit dem Wegfall ihrer technischen Voraussetzungen war vorerst das Ende der Zeitschrift besiegelt. Im September 2015 erschien nach insgesamt 34 Heften die letzte Ausgabe der beliebten Kulturzeitschrift mit einem Themenheft zu Oskar Schlemmer. Zurück blieben eine treue Leserschaft und eine ganze Reihe von Autoren und Fotografen, die sich nicht ohne Weiteres mit der Einstellung der „besten Zeit“ abfinden wollten. So drang der Ruf zu uns, dem Schwebetal-Verlag, dieses Erbe anzutreten und die Zeitschrift weiterzuführen.

Der Verlag wurde im Jahr 2015 gegründet, von Menschen, die alle bereits über viele Jahre in unterschiedlichen Bereichen der Medienwirtschaft Erfahrungen gesammelt hatten und sich nun mit überwiegend lokalen Projekten für die Stadt und die Region einsetzen. Ein Team von Kultur-Enthusiasten, die schon lange den Wunsch hegten, an einem Zeitungsprojekt dieser Art mitzuwirken. So fiel der Ruf auf fruchtbaren Boden und mit dem Segen von H. P. Nacke im Gepäck war schnell klar: Wir machen das! Dass wir das auch schaffen, dazu braucht es Hilfe von vielen Seiten – nicht zuletzt von Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, die wir für den Neustart der „besten Zeit“ begeistern möchten. Nur zusammen mit Ihnen wird es uns gelingen, „die beste Zeit“ in eine neue Zeit zu überführen.

Doch bevor das erste Heft in seiner neuen Form erscheinen konnte, waren wir zuallererst auf Inhalte angewiesen, die uns Redakteure und Fotografen zur Verfügung stellten. Es bereitet uns viel Freude und erfüllt uns mit Dankbarkeit, sowohl mit all denen zusammenzuarbeiten, die  bereits unter der Ägide von H. P. Nacke die Zeitschrift belebt haben, als auch mit einer Reihe von neuen Redakteuren und Beitragenden zu kooperieren. Die Kulturlandschaft im Bergischen Land ist sehr fruchtbar und so war es nicht allzu schwer, die passenden Themen für die erste Ausgabe zu finden. Etwa die wunderbare Tony Cragg-Retrospektive im Von der Heydt-Museum, die auch das Titelbild ziert; oder die Ausstellung „Plasters“ von einem der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts im Skulpturenpark Waldfrieden / Wuppertal, dem englischen Bildhauer und Zeichner Henry Moore. Wir danken Tony Cragg, der uns einen Text dazu zur Verfügung gestellt hat. Erwähnt sei auch der Beitrag über die fantastische Ausstellung zu Pina Bausch in der Bundeskunsthalle Bonn, die vor allem jene besuchen sollten, die schon immer einmal im Ensemble des Tanztheaters mittanzen wollten und hier, unter Anleitung von Tänzerinnen und Tänzern der Truppe, dazu die Gelegenheit haben. Oder das Geburtstagsständchen für Peter Brötzmann zu seinem 75., mit Fotografien von seinem letzten Konzert in Wuppertal, im Café ADA.

Die Herausforderung bei der Zusammenstellung der Zeitschrift war es denn auch nicht, genügend Themen für die Mai-Ausgabe zusammenzustellen, sondern bestand in der Auswahl dessen, welche Beiträge wir nicht mehr berücksichtigen konnten. Es war dabei auch weniger die Frage der Qualität eines Artikels als vielmehr die Anzahl der zur Verfügung stehenden Seiten ausschlaggebend. Aber es kommen ja, wenn Sie, verehrte Leserin und Leser es wünschen, noch ganz viele Ausgaben der „besten Zeit“ in den Handel. Vier Ausgaben pro Jahr sind geplant. Sie können sicher sein: Wir tun unser Bestes, um das Erbe H. P. Nackes, „die beste Zeit“, auch in Zukunft weiterzuführen. 

Wir wünschen Ihnen beim Lesen viel Vergnügen und hoffen, Ihnen zahlreiche Anregungen für den Besuch von Ausstellungen und Bühnen im Bergischen Land und darüber hinaus geben zu können. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören, und hoffen, weiterhin auf Ihr Interesse zählen zu können!

Rita Küster und Willi Barczat

Schwebetal Verlag Wuppertal
Friedrich-Engels-Allee 191a
42285 Wuppertal

info@schwebetal-verlag.de

Rita Küster +49 202 313431

Willi Barczat +49 177 7886715

Redaktioneller Einstieg