„die beste Zeit“, Ausgabe April-Juni 2020, gibt es jetzt für 8 Euro, inkl. Versandkosten, direkt vom Verlag. Zu bestellen über unsere Mailadresse info@schwebetal-verlag.de oder auch telefonisch 0202/313431 oder 0177/7886715.

Für Wuppertaler gibt es auch eine andere Möglichkeit „die beste Zeit“ zu bekommen: Der Glücksbuchladen liefert per Fahrradkurier direkt zu Ihnen ins Haus. Zum gewohnten Preis über: k.hardenburg@web.de

Erfreuen Sie sich, trotz aller augenblicklichen Schwierigkeiten, an Geschichten, Reportagen, Kritiken und Kulturtipps aus dem Bergischen Land und darüber hinaus.

Verbringen Sie beste Zeit mit unserem Magazin.

Abonnieren oder verschenken Sie „die beste Zeit“ für nur 29 Euro für vier Ausgaben im Jahr, inkl. Versandkosten. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf oder laden Sie direkt das Vertragsformular hier.

Vertragsformular

o

Verschaffen Sie sich einen Eindruck von unseren bisherigen Ausgaben und blättern sie durch die Onlineversionen an Ihrem Bildschirm.

Januar-März 2020
Oktober-Dezember 2019  ·   Juli-September 2019
April-Juni 2019   ·   Januar-März 2019
Oktober-Dezember 2018   ·   Juli-September 2018
April-Juni 2018   ·   Januar-März 2018
Oktober-Dezember 2017   ·   
Juli-September 2017
April-Juni 2017   ·   
Januar-März 2017
September-Dezember 2016
und unsere erste Ausgabe, Mai-August 2016

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

es sind bewegte Zeiten. Täglich steigt die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten weiter an, fast stündlich werden neue Maßnahmen bekannt gegeben, die unser alltägliches Leben einschränken. Als wir vor etlichen Wochen begonnen haben, diese Ausgabe zu planen, haben wir uns das alles noch nicht vorstellen können. Ein Vierteljahresmagazin hat einen langen redaktionellen Vorlauf, und wir hatten die Kulturthemen und –veranstaltungen in der Region bis zu unserer nächsten Ausgabe Anfang Juli im Blick. Nun kommen wir uns ein bisschen vor wie ein großer Dampfer, der ständig von den rasanten kleinen Nachrichten-Motorbooten überholt wird… Sehr vieles von den Kulturveranstaltungen, die wir in dieser Ausgabe ankündigen, wird nicht stattfinden oder muss auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Das betrifft auf jeden Fall die April- und Mai-Termine, vermutlich auch noch weitere. Aber so weit können wir nicht schauen – bitte informieren Sie sich bei den Veranstaltern. Aber auch wenn vieles jetzt nicht stattfinden kann, so können wir vielleicht doch Vorfreude wecken auf das, was dann hoffentlich zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt wird, wie zum Beispiel das „Theater der Welt“-Festival in Düsseldorf oder die neuen Produktionen beim Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Geschichten wie die über Müllers Marionettentheater oder die nach Wuppertaler Vorbild entstandene Junior Uni in Mülheim/Ruhr, Gespräche mit Opernintendant Bertold Schneider oder dem Komponisten Lutz-Werner Hesse, Julia Wessels essayistische Annäherung an das Thema der Literatur-Biennale „Tier – Mensch – Maschine“ und anderes mehr bieten Lesestoff über den Tag hinaus und Ihnen hoffentlich ein wenig Abwechslung in der Zeit, in der das kulturelle Leben zum Stillstand gekommen ist.

Eines sehen wir aber jetzt noch sehr viel deutlicher als sonst: nämlich wie reich unsere hiesige Kulturszene ist – und wie viel uns fehlt, wenn dies alles wegbricht. Wenn diese Erkenntnis bei vielen ankommt und zu einer größeren Wertschätzung dessen führt, was zuvor allzu selbstverständlich erschien, dürfen wir uns erst recht auf Nach-Corona-Zeiten freuen. An dieser Stelle ein großer Dank an all die Kulturschaffenden, die uns mit ihrer Arbeit immer wieder so reich beschenken und die jetzt so hart betroffen sind. Haltet durch!

Unseren Titel schmückt diesmal ein Ausschnitt aus einem Gemälde von Peter Kowald mit dem Titel „Global Village“ aus der Kunstsammlung der Stadtsparkasse Wuppertal, das in einer gemeinsamen Ausstellung mit dem Von der Heydt-Museum zu sehen sein wird – nur wann, ist jetzt wieder ungewiss. Mit aller Deutlichkeit wird uns gerade vor Augen geführt, was es bedeutet, heute in diesem globalen Dorf zu leben: Es gibt kein isoliertes Geschehen mehr. In Albert Camus’ Roman „Die Pest“ heißt es, es komme darauf an „sich zu überwachen, um nicht in einem Moment der Zerstreutheit einem anderen ins Gesicht zu atmen“. Nun ist Corona zum Glück nicht die Pest. Aber ganz gewiss ist in diesem globalen Dorf heute jeder genauso aufgerufen, Verantwortung zu übernehmen. Vielleicht ist „Die Pest“ tatsächlich das Buch der Stunde – erzählt es uns doch viel über menschliche Verhaltensweisen in Zeiten von Plagen und darüber, dass es – hoffentlich – am Ende „an den Menschen mehr zu bewundern als zu verachten gibt“. Wir haben es selbst in der Hand. In diesem Sinne: Überstehen Sie die Zeit mit einem guten Buch und bleiben Sie gesund!

Ihre Anne-Kathrin Reif

 


Verkaufsstellen in Wuppertal, Remscheid, Solingen und Leverkusen:

Elberfeld Bloom Event, Buchhandlung Thalia, Buchhandlung v. MackensenGlücksbuchladen, Looping-Mode, Von der Heydt-Museum/Museumsshop Barmen Bücherladen Jutta Lücke, Café & Buchhandlung im Barmer Bahnhof, DruckStock, Musikhaus Landsiedel-Becker, Skulpturenpark Waldfrieden, wubaGalerie, Cronenberg Buchhandlung Nettesheim Radevormwald  Museum für Asiatische Kunst  Ronsdorf Ronsdorfer Bücherstube Vohwinkel Buchhandlung Jürgensen, Friseursalon Capilli Solingen Kunstmuseum Solingen/ Museumsshop Leverkusen Schloß Morsbroich

Zur Geschichte

Der Wuppertaler Galerist und Kulturschaffende H. P. Nacke, der das Magazin 2009 ins Leben gerufen und über viele Jahre hinweg gemeinsam mit dem Kulturjournalisten Frank Becker (Herausgeber der Musenblätter) mit viel Fleiß und Herzblut publiziert hat, gab im Sommer 2015 aus Altersgründen seine Druckerei auf. Mit dem Wegfall ihrer technischen Voraussetzungen war vorerst das Ende der Zeitschrift besiegelt. Im September 2015 erschien nach insgesamt 34 Heften die letzte Ausgabe der beliebten Kulturzeitschrift mit einem Themenheft zu Oskar Schlemmer. Zurück blieben eine treue Leserschaft und eine ganze Reihe von Autoren und Fotografen, die sich nicht ohne Weiteres mit der Einstellung der „besten Zeit“ abfinden wollten. So drang der Ruf zu uns, dem Schwebetal-Verlag, dieses Erbe anzutreten und die Zeitschrift weiterzuführen.

Der Verlag wurde im Jahr 2015 gegründet, von Menschen, die alle bereits über viele Jahre in unterschiedlichen Bereichen der Medienwirtschaft Erfahrungen gesammelt hatten und sich nun mit überwiegend lokalen Projekten für die Stadt und die Region einsetzen. Ein Team von Kultur-Enthusiasten, die schon lange den Wunsch hegten, an einem Zeitungsprojekt dieser Art mitzuwirken. So fiel der Ruf auf fruchtbaren Boden und mit dem Segen von H. P. Nacke im Gepäck war schnell klar: Wir machen das! Dass wir das auch schaffen, dazu braucht es Hilfe von vielen Seiten – nicht zuletzt von Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, die wir für den Neustart der „besten Zeit“ begeistern möchten. Nur zusammen mit Ihnen wird es uns gelingen, „die beste Zeit“ in eine neue Zeit zu überführen.

Doch bevor das erste Heft in seiner neuen Form erscheinen konnte, waren wir zuallererst auf Inhalte angewiesen, die uns Redakteure und Fotografen zur Verfügung stellten. Es bereitet uns viel Freude und erfüllt uns mit Dankbarkeit, sowohl mit all denen zusammenzuarbeiten, die  bereits unter der Ägide von H. P. Nacke die Zeitschrift belebt haben, als auch mit einer Reihe von neuen Redakteuren und Beitragenden zu kooperieren. Die Kulturlandschaft im Bergischen Land ist sehr fruchtbar und so war es nicht allzu schwer, die passenden Themen für die erste Ausgabe zu finden. Etwa die wunderbare Tony Cragg-Retrospektive im Von der Heydt-Museum, die auch das Titelbild ziert; oder die Ausstellung „Plasters“ von einem der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts im Skulpturenpark Waldfrieden / Wuppertal, dem englischen Bildhauer und Zeichner Henry Moore. Wir danken Tony Cragg, der uns einen Text dazu zur Verfügung gestellt hat. Erwähnt sei auch der Beitrag über die fantastische Ausstellung zu Pina Bausch in der Bundeskunsthalle Bonn, die vor allem jene besuchen sollten, die schon immer einmal im Ensemble des Tanztheaters mittanzen wollten und hier, unter Anleitung von Tänzerinnen und Tänzern der Truppe, dazu die Gelegenheit haben. Oder das Geburtstagsständchen für Peter Brötzmann zu seinem 75., mit Fotografien von seinem letzten Konzert in Wuppertal, im Café ADA.

Die Herausforderung bei der Zusammenstellung der Zeitschrift war es denn auch nicht, genügend Themen für die Mai-Ausgabe zusammenzustellen, sondern bestand in der Auswahl dessen, welche Beiträge wir nicht mehr berücksichtigen konnten. Es war dabei auch weniger die Frage der Qualität eines Artikels als vielmehr die Anzahl der zur Verfügung stehenden Seiten ausschlaggebend. Aber es kommen ja, wenn Sie, verehrte Leserin und Leser es wünschen, noch ganz viele Ausgaben der „besten Zeit“ in den Handel. Vier Ausgaben pro Jahr sind geplant. Sie können sicher sein: Wir tun unser Bestes, um das Erbe H. P. Nackes, „die beste Zeit“, auch in Zukunft weiterzuführen. 

Wir wünschen Ihnen beim Lesen viel Vergnügen und hoffen, Ihnen zahlreiche Anregungen für den Besuch von Ausstellungen und Bühnen im Bergischen Land und darüber hinaus geben zu können. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören, und hoffen, weiterhin auf Ihr Interesse zählen zu können!

Willi Barczat, Rita Küster, Helmut Steidler und Juliane Steinbach.

Schwebetal Verlag Wuppertal
Friedrich-Engels-Allee 191a
42285 Wuppertal

info@schwebetal-verlag.de

+49 202 313431

Willi Barczat +49 177 7886715

Redaktioneller Einstieg