„die beste Zeit“, Ausgabe Januar-März 2021, gibt es jetzt in einigen unserer Verkaufsstellen. 

Erfreuen Sie sich an Geschichten, Reportagen, Kritiken und Kulturtipps aus dem Bergischen Land und darüber hinaus.

Verbringen Sie beste Zeit mit unserem Magazin.

Abonnieren oder verschenken Sie „die beste Zeit“ für nur 29 Euro für vier Ausgaben im Jahr, inkl. Versandkosten. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf oder laden Sie direkt das Vertragsformular hier.

Vertragsformular

o

Verschaffen Sie sich einen Eindruck von unseren bisherigen Ausgaben und blättern sie durch die Onlineversionen an Ihrem Bildschirm.

Oktober-Dezember 2020  ·  Juli-September 2020
April-Juni 2020  ·  Januar-März 2020
Oktober-Dezember 2019  ·   Juli-September 2019
April-Juni 2019   ·   Januar-März 2019
Oktober-Dezember 2018   ·   Juli-September 2018
April-Juni 2018   ·   Januar-März 2018
Oktober-Dezember 2017   ·   
Juli-September 2017
April-Juni 2017   ·   
Januar-März 2017
September-Dezember 2016
und unsere erste Ausgabe, Mai-August 2016

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Sie halten diese erste Ausgabe von „die beste Zeit“ 2021 aller Voraussicht nach einige Tage später in den Händen als vorgesehen. Tatsache aber ist: Sie halten Sie in den Händen – und das macht uns froh. Zum einen natürlich, weil wir daran Ihr Interesse an unserem Magazin erkennen, das wir auch dieses Mal wieder mit viel Herzblut und Leidenschaft für die Kultur auf den Weg gebracht haben. Zum anderen aber auch, und jetzt müssen wir mal kurz sehr ernst werden: Weil Sie überhaupt dazu in der Lage sind. Das nämlich ist inmitten dieses Corona-Winters noch weniger selbstverständlich als sonst. Wir von der Redaktion der „besten Zeit“ beginnen das Jahr mit Dankbarkeit, weil wir anders als viele andere gesund geblieben sind und in unserem direkten Umfeld niemanden an das Virus verloren haben. Allen, die das nicht sagen können, gilt unser Mitgefühl.

Dass wir mit der Produktion unseres Magazins nun zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate in den Lockdown geraten sind, hatte zwar Auswirkungen auf den Produktionsablauf und auch auf die Inhalte – so fehlen in dieser Ausgabe der beliebte Kultur-Ausflug ins weitere Umland und viele Kulturtipps; Projekte, von denen zu berichten gewesen wäre, sind auf Eis gelegt, und es ist ungewiss, ob und wann Sie die Ausstellung im von der Heydt-Museum in Wuppertal, die wir ihnen ausführlich vorstellen, überhaupt besuchen können. Und trotzdem haben wir wieder jede Menge Kulturlesestoff für Sie – denn unsere bergische Region und unsere Stadt Wuppertal sind einfach reich an Kultur und vor allem reich an Menschen, die auf ganz unterschiedliche Weise Kultur schaffen und vermitteln: so wie seit 30 Jahren die Else Lasker-Schüler-Gesellschaft, wie die Begegnungsstätte Alte Synagoge, wie die vielen Akteurinnen und Akteure der freien Kulturszene, deren Bedeutung Kulturbüroleiterin Bettina Paust in diesem Heft würdigt, und viele mehr.

Wir finden: Ein neues Jahr, das ist immer wie ein Buch mit leeren Seiten. Es wartet darauf, von uns beschrieben zu werden. Wir haben die Chance, alten Ballast hinter uns zu lassen und den Blick auf das zu richten, was schön und wertvoll ist, und auf das, was Neugier weckt, Hoffnung, Zuversicht und einfach Lust macht auf eine gemeinsame Zukunft. Was wäre als Symbol dafür besser geeignet als das zukünftige Pina Bausch Zentrum, das jetzt endlich „under construction“ ist. Und zwar lange bevor noch der erste Stein für den Umbau bewegt wurde. Denn das hat das neuntägige Festival „under construction“, auf das wir im Heft zurückblicken, gezeigt: Gebaut werden kann – und muss – daran weit im Vorfeld. Das fertige Gebäude wird nur die Hülle sein und die Bühne, die vieles ermöglicht. Das Festival hat schon viele einzelne kleine und größere Bausteine zusammengetragen. Oder besser: Zusammengetragen haben die Bausteine sehr viele sehr verschiedene Menschen. Und haben dabei gezeigt, was dieses Pina Bausch Zentrum einmal werden könnte. Noch ist es eine wunderbare Utopie. Aber Utopie kann Wuppertal. Und anpacken können die Wuppertalerinnen und Wuppertaler auch. Also lassen Sie uns gemeinsam bauen: an diesem Haus, an unserer Stadt, an unserer Zukunft. Wir wünschen all unseren Leserinnen und Lesern ein gutes neues Jahr 2021!

Das Redaktionsteam:
Anne-Kathrin Reif, Willi Barczat und Rita Küster

Verkaufsstellen in Wuppertal, Remscheid, Solingen und Leverkusen:

Elberfeld Bloom Event, Buchhandlung Thalia, Buchhandlung v. MackensenGlücksbuchladen, Looping-Mode, Von der Heydt-Museum/Museumsshop Barmen Bücherladen Jutta Lücke, Café & Buchhandlung im Barmer BahnhofMusikhaus Landsiedel-Becker, Skulpturenpark WaldfriedenCronenberg Buchhandlung Nettesheim Ronsdorf Ronsdorfer Bücherstube Vohwinkel Buchhandlung Jürgensen, Friseursalon Capilli Solingen Kunstmuseum Solingen/Museumsshop Leverkusen Schloß Morsbroich/Museumsshop

Zur Geschichte

Der Wuppertaler Galerist und Kulturschaffende H. P. Nacke, der das Magazin 2009 ins Leben gerufen und über viele Jahre hinweg gemeinsam mit dem Kulturjournalisten Frank Becker (Herausgeber der Musenblätter) mit viel Fleiß und Herzblut publiziert hat, gab im Sommer 2015 aus Altersgründen seine Druckerei auf. Mit dem Wegfall ihrer technischen Voraussetzungen war vorerst das Ende der Zeitschrift besiegelt. Im September 2015 erschien nach insgesamt 34 Heften die letzte Ausgabe der beliebten Kulturzeitschrift mit einem Themenheft zu Oskar Schlemmer. Zurück blieben eine treue Leserschaft und eine ganze Reihe von Autoren und Fotografen, die sich nicht ohne Weiteres mit der Einstellung der „besten Zeit“ abfinden wollten. So drang der Ruf zu uns, dem Schwebetal-Verlag, dieses Erbe anzutreten und die Zeitschrift weiterzuführen.

Der Verlag wurde im Jahr 2015 gegründet, von Menschen, die alle bereits über viele Jahre in unterschiedlichen Bereichen der Medienwirtschaft Erfahrungen gesammelt hatten und sich nun mit überwiegend lokalen Projekten für die Stadt und die Region einsetzen. Ein Team von Kultur-Enthusiasten, die schon lange den Wunsch hegten, an einem Zeitungsprojekt dieser Art mitzuwirken. So fiel der Ruf auf fruchtbaren Boden und mit dem Segen von H. P. Nacke im Gepäck war schnell klar: Wir machen das! Dass wir das auch schaffen, dazu braucht es Hilfe von vielen Seiten – nicht zuletzt von Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, die wir für den Neustart der „besten Zeit“ begeistern möchten. Nur zusammen mit Ihnen wird es uns gelingen, „die beste Zeit“ in eine neue Zeit zu überführen.

Doch bevor das erste Heft in seiner neuen Form erscheinen konnte, waren wir zuallererst auf Inhalte angewiesen, die uns Redakteure und Fotografen zur Verfügung stellten. Es bereitet uns viel Freude und erfüllt uns mit Dankbarkeit, sowohl mit all denen zusammenzuarbeiten, die  bereits unter der Ägide von H. P. Nacke die Zeitschrift belebt haben, als auch mit einer Reihe von neuen Redakteuren und Beitragenden zu kooperieren. Die Kulturlandschaft im Bergischen Land ist sehr fruchtbar und so war es nicht allzu schwer, die passenden Themen für die erste Ausgabe zu finden. Etwa die wunderbare Tony Cragg-Retrospektive im Von der Heydt-Museum, die auch das Titelbild ziert; oder die Ausstellung „Plasters“ von einem der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts im Skulpturenpark Waldfrieden / Wuppertal, dem englischen Bildhauer und Zeichner Henry Moore. Wir danken Tony Cragg, der uns einen Text dazu zur Verfügung gestellt hat. Erwähnt sei auch der Beitrag über die fantastische Ausstellung zu Pina Bausch in der Bundeskunsthalle Bonn, die vor allem jene besuchen sollten, die schon immer einmal im Ensemble des Tanztheaters mittanzen wollten und hier, unter Anleitung von Tänzerinnen und Tänzern der Truppe, dazu die Gelegenheit haben. Oder das Geburtstagsständchen für Peter Brötzmann zu seinem 75., mit Fotografien von seinem letzten Konzert in Wuppertal, im Café ADA.

Die Herausforderung bei der Zusammenstellung der Zeitschrift war es denn auch nicht, genügend Themen für die Mai-Ausgabe zusammenzustellen, sondern bestand in der Auswahl dessen, welche Beiträge wir nicht mehr berücksichtigen konnten. Es war dabei auch weniger die Frage der Qualität eines Artikels als vielmehr die Anzahl der zur Verfügung stehenden Seiten ausschlaggebend. Aber es kommen ja, wenn Sie, verehrte Leserin und Leser es wünschen, noch ganz viele Ausgaben der „besten Zeit“ in den Handel. Vier Ausgaben pro Jahr sind geplant. Sie können sicher sein: Wir tun unser Bestes, um das Erbe H. P. Nackes, „die beste Zeit“, auch in Zukunft weiterzuführen. 

Wir wünschen Ihnen beim Lesen viel Vergnügen und hoffen, Ihnen zahlreiche Anregungen für den Besuch von Ausstellungen und Bühnen im Bergischen Land und darüber hinaus geben zu können. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören, und hoffen, weiterhin auf Ihr Interesse zählen zu können!

Rita Küster und Willi Barczat

Schwebetal Verlag Wuppertal
Friedrich-Engels-Allee 191a
42285 Wuppertal

info@schwebetal-verlag.de

Rita Küster +49 202 313431

Willi Barczat +49 177 7886715

Redaktioneller Einstieg